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Info: 22.01.2012

Rösler wieder für die Konzerne

Bundeswirtschaftsminister Rösler hat in einem Zeitungsinterview gefordert, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) durch ein Quotensystem - wo Energieversorger entscheiden können, mit welcher Technologie sie eine festgelegte Quote erfüllen - zu ersetzen.Durch diese Maßnahme gefährdet die schwarz-gelbe Koalition hunderttausende Arbeitsplätze.
Ähnliche Quotenmodelle sind in anderen Ländern bisher gescheitert. Quotensysteme sind aufgrund von Mitnahmeeffekten deutlich teurer als Einspeisungssysteme und führen zu einem deutlich langsameren Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie bedeuten zudem eine Deckelung des Ausbaus erneuerbarer Energien auf einen vorgegebenen Maximalwert, zudem führen sie zu einer Monopolisierung des Ausbaus. In Ländern mit Quotensystemen läuft der langsame und viel teurere Ausbau der erneuerbaren Energien nur über die großen Energiekonzerne. Diese machen das Geschäft unter sich aus. Bürgerwindparks haben in solchen Systemen ebenso wenig Platz wie neue Technologien.
Im Gegensatz zum Quotensystem hat sich das EEG als effizientes Förderprogramm für erneuerbar erzeugten Strom bewährt und es konnte ein Anteil an der Stromerzeugung in 2011 auf 20 Prozent erreicht werden. 1998 waren es noch 4,7.
Es zeigt sich einmal mehr, wen diese Partei vertritt. Prozent.


Info: 09.12.2011

Sturm gut überstanden

Alle Maka-Maschinen haben die Sturmnacht gut überstanden. Ausfälle oder Schäden gab es keine und alle Maschinen liefen durch. Allerdings kam auch nicht der Wind übers Land, der abends noch in den Wetterberichten angekündigt war. War auch gut so. Zu viel schadet nur.


Info: 31.10.2011

Repowering-Boni im Angebot

Wir haben für das kommende Jahr einige Repowering-Boni anzubieten. Das betrifft die Landkreise Höxter, Lippe, Holzminden, Paderborn, Hameln, Minden, Herford, Waldeck-Frankenberg, Gütersloh, Northeim, Hochsauerlandkreis, Schaumburg, Emsland, Leer, Cloppenburg, Osnabrück, Steinfurt. Interessenten können sich über unsere Kontakt-E-Mail verwaltung@makawind.de melden.


Info: 24.08.2020

Interesse an neuen Standorten

Die Maka hat Interesse an neuen Standorten für Windkraftanlagen in den Kreisen Höxter/Lippe/ Paderborn. Es können Repowering-oder auch ganz neue Standorte sein. Interessenten können gerne Kontakt aufnehmen.


Info: 25.06.2011

Es ist so weit

Dass es so schnell geht, hätten wir auch nicht gedacht. Aber gestern haben wir die Lieferverträge mit Naturstrom gemacht. Ab 1. August 2011 werden wir an den Standorten Fürstenau und Vörden unseren Strom direkt an Naturstrom verkaufen. Der Ökostromhändler muss aufgrund der großen Anzahl neuer Kunden intensiv nach Ökostrom auf dem Markt suchen und entsprechend auch Preise zahlen. Wenn alles klappt, werden andere Standorte der Maka folgen. (Mehr in den internen News)


Info: 04.06.2011

Bald auf dem freien Markt

Lange dauert es nicht mehr, dass wir unseren Strom auf dem freien Markt verkaufen können. Jedenfalls mehren sich die Anfragen. Derzeit könnten wir für Fürstenau bereits den Preis erzielen, den uns das EEG garantiert. Allerdings kann der auf dem Markt noch nicht dauerhaft angeboten werden, so dass man monatlich zwischen Käufer und Netzbetreiber wechseln müsste. Das wollen wir uns derzeit noch nicht antun. Eines ist aber sicher: Je mehr Kunden zu reinen Ökostromanbietern wechseln, desto eher ist der Zeitpunkt erreicht, dass wir auf dem freien Markt bessere Preis erzielen können, als derzeit mit dem EEG.
Wir empfehlen daher unseren Lieferanten Naturstrom. Der kauft auch - und das schon länger. Andere springen derzeit auf den Ökostromhandel auf- selbst kaufen werden die aber bei uns nicht.<>Wer wechseln möchte, sollte mit uns Kontakt aufnehmen.


Rott/Info: 28.03.2011

Wieder Einbruch in Anlage

In die E-58 in Brakelsiek ist heute Nacht wieder eingebrochen worden. Die Tür ist erneut demoliert worden. Die Einbrecher haben auf den ersten Blick nichts entwendet- allerdings sämtlich mögliche Schalter betätigt und die Anlage in Notstopp gesetzt. Das Ganze ereignete sich gegen 4.30 Uhr (Sommerzeit) Wir haben gleich heute Strafanzeige gestellt. Der Schaden beläuft sich erneut auf rund 500 Euro. Wer Hinweise auf mögliche Täter hat, kann sich bei uns unter ,,Kontakte" melden. Eine Belohnung ist mit Sicherheit auch gewiss.


Info: 15.03.2011

Trauer und Wut

Kein Tag startet mehr mit guter Laune. Mit Erwartung, was da kommen mag. Bei mir jedenfalls nicht. Morgens läuft das Radio und die Nachrichten aus Japan schlagen mir auf den Magen.
Tiefe Trauer erfüllt mich. Und der Tag endet mit Wut. Wut auf diese verstrahlte Atomlobby in Deutschland. Auf das gelb-schwarze Schmierentheater, das sich Regierung nennt und all das was diese seit Jahren von Stromversorgern geschmierte Mischpoke da veranstaltet.
,,Unsere Kernkraftwerke sind sicher", trommelte das dicke Mädchen aus der Uckermark wo sie nur konnte. Selbst noch, als in Japan die Kette von Hiobsbotschaften begann. ,,Nach unseren Erkenntnissen . . . " Wer so wenig Erkennnisse hat, wer nichts Eiligeres zu tun hat, als den längst beschlossenen Ausstieg aus der Atomernergie wieder rückgängig zu machen, den sollte man schleunigst in die Wüste schicken - oder in Asse einsperren.
Der nächste Betrug an uns Bürgern läuft. ,,Das Moratorium". Was ist das? Laut Wörterbuch ein Aufschub. Moratorium hört sich besser an- weil wenige nur nachschauen, was es wirklich heißt. Würde diese gelb-schwarze Bande wirklich das Wort Aufschub benutzen- es würde für die nächsten Landtagswahlen nicht so wirken. Es hört sich doch mehr nach Ausstieg an oder? <> So hat die Atomlobby wieder drei Monate Zeit, intensiv an der Aufstockung der Parteikassen zu arbeiten, sich die Entscheidungsträger persönlich vorzunehmen. Drei Monate Zeit, dass sich alles wieder legt - drei Monate, in denen die Wahlen gelaufen sind. Der Bürger vergisst schnell.
Doch diesmal wird das nicht funktionieren. Diesmal nicht und das hat einen ganz erschreckenden Grund: Das,was da in Japan passiert, wird die Menschheit über Jahrzehnte belasten. Jetzt brennt selbst der Atommüll. Eine Stadt wie Tokio steht vor dem Super-Gau. Und der wird selbst unseren Lügenbolden in Berlin noch lange im Magen liegen.
Wolfgang Kiene


Info: 02.03.2011

EON - eine blamable Entschuldigung

Die EON hat nicht nur in diversen Medien eine Entschuldigungskampagne gefahren - jetzt hat sie die Betreiber direkt angeschrieben. Allerdings nicht alle. Offensichtlich wieder nur diejenigen, dessen Daten die EON-Computer zufällig hergaben. Die Entschuldigung für falsche und ausbleibende Zahlungen, für falsche und ausbliebene Abrechnungen. Die Begründung für das Chaos ist billig: ,,.... haben wir unser Abrechnungssystem umgestellt. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches IT-Projekt mit erheblichen Datenbeständen. Leider haben wir festgestellt, dass es im Rahmen der Umstellung gleich zu mehreren Bearbeitungsfehlern gekommen ist..."
Kein Wort, davon, dass die EON, wahrscheinlich wieder aus finanziellen Gründen, einen externen Dienstleister mit der unbeliebten Abrechnung der Ökostromeinspeiser beauftragt hat. Ganz offensichtlich mit entsprechend niedriger Qualität.
Ein Gedanke beunruhigt aber immer wieder: Dieses Unternehmen, das es in jetzt fünf Monaten nicht hinbekommen hat, vernünftige Abrechnungen zu verschicken, dieses Unternehmen betreibt Kernkraftwerke . . .


Info: 26.11.2010

Wechseln auch Sie den Stromanbieter

Wir sind zur Naturstrom AG gewechselt. Schön wäre es, wenn es möglichst viele unserer Gesellschafter ebenfalls tun. Wir sammeln gern die Anträge und schicken sie zu Naturstrom. Die kleine Wechselprämie geben wir gern weiter. Die Naturstrom fördert die regenerativen Energien und früher oder später werden wir auch dort direkt unseren Strom verkaufen können. Je mehr Kunden dort den 100prozentig regenerativen Strom anfordern, je näher rückt der Zeitpunkt, dass unser Strom auf dem freienMarkt mehr wert ist, als wir nun über das EEG erhalten.
Hier einige Infos:
Die naturstrom - Gruppe
Impulse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien 1998 wurde die NATURSTROM AG als erster unabhängiger Ökostromanbieter von Menschen gegründet, die dem bestehenden Energiemarkt eine mutige Vision entgegensetzten: eine zukunftsfähige Versorgung mit Strom aus regenerativen Energien.
Nach Ansicht der naturstrom-Gruppe kann dieses Ziel nur über zwei Wege erreicht werden: durch eine Veränderung der Strom- und Gaserzeugerstruktur in Deutschland und durch den konsequenten Ausbau neuer, ökologischer Kraftwerke. Die Doppelstrategie des Unternehmens: - Einerseits werden die Kunden durch die NaturStromHandel GmbH, einem Tochterunternehmen der NATURSTROM AG, mit 100% umweltfreundlichem Strom aus bestehenden Anlagen versorgt. Als einziger Anbieter handelt das Unternehmen dabei schon jetzt mit Ökostrom, der zum größten Teil von unabhängigen Betreibern vor Ort in Deutschland erzeugt wird. Dies wird regelmäßig vom TÜV Nord geprüft und zertifiziert. - Andererseits werden durch die im Preis enthaltene Neuanlagenförderung von 1,25 Cent brutto neue Anlagen zur Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen gebaut: je mehr Verbraucher naturstrom beziehen, desto mehr Geld kann so in neue Erzeugungsanlagen investiert werden. Zusammen mit seinen mehr als 70.000 Kunden hat naturstrom auf diese Weise bereits 160 neue Erzeugungsanlagen in Deutschland verwirklicht.
Mit diesem Ansatz wurde naturstrom als erster Ökostromanbieter vom „Grüner Strom Label e. V.“ mit dem Gütesiegel in der Kategorie GOLD zertifiziert. Im Grüner Strom Label e. V. haben sich namhafte Umwelt- und Verbraucherverbände organisiert, um die Glaubwürdigkeit von Ökostrom-Angeboten und deren Anbietern sicherzustellen. Seit 1999 erfüllt naturstrom die hohen Anforderungen des Labels und der dahinter stehenden Organisation. Kooperationspartner von naturstrom sind unter anderem die Umweltverbände BUND und NABU, nachhaltig arbeitende Unternehmen wie Waschbär, Panda, Naturland und der Weltladen Dachverband sowie ökologisch engagierte kommunale Versorger. Außerdem engagiert sich naturstrom zusammen mit der Andheri-Hilfe Bonn in Bangladesch, wo schon mehr als 90 Kleinphotovoltaikanlagen gebaut wurden. Auch in Madagaskar und Ägypten ist das Unternehmen aktiv an der Realisierung von Photovoltaikprojekten beteiligt.Für ihre Pilotfunktion als erster unabhängiger Anbieter eines Komplettangebots von Strom aus Erneuerbaren Energien wurde die NATURSTROM AG 1999 mit dem Deutschen Solarpreis der europäischen Sonnenenergievereinigung EUROSOLAR ausgezeichnet. Der Verein zeichnet jedes Jahr Projekte aus, die sich um die Förderung der Erneuerbaren Energien besonders verdient gemacht haben
Mit einer 12-monatigen Preisgarantie und dem Verzicht auf eine Mindestvertragslaufzeit legt naturstrom den Grundstein für vertragliche Transparenz und langfristiges Kundenvertrauen. Die Stiftung Warentest lobt das Unternehmen für seine Kundenfreundlichkeit und sieht es im Oktober 2009 als „Testsieger in puncto Beratung“. Die Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des „Handelsblatt“ vom März 2010 bestätigt naturstrom ebenfalls als Servicetestsieger. In der April 2010-Ausgabe des Magazins „Ökotest“ belegt naturstrom bei einem Vergleichstest mit 106 Stromanbietern dank höchster Gesamtpunktzahl den ersten Rang.
Der aktuelle Stromtarif für Neukunden:
21,25 Cent pro Kilowattstunde; 7,95 Euro/Monat Grundpreis
In diesem Preis sind alle Kosten und Steuern enthalten, sowie ein Beitrag zumAusbau der regenerativen Energieversorgung in Höhe von 1,25 Cent/kWh. Daneben bietet naturstrom als erster Versorger bundesweit Biogas mit bis zu 100% Biogasanteil an. Das Gas wird durch die Vergärung von Rest- und Abfallstoffen der Land- und Forstwirtschaft und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Es gilt damit als CO2-neutral und zeigt einen Weg für mehr Unabhängigkeit von immer knapper und teurer werdenden Rohstoffimporten aus dem Ausland. Stattdessen wird die regionale Wertschöpfung in Deutschland gefördert. Auf Genmanipulierte Pflanzen und Gülle aus Massentierhaltung verzichtet naturstrom dabei ganz bewusst. Der Gastarif richtet sich nach dem Bioanteil des Gases. So kann der Kunde frei wählen zwischen: 10% Beimischung: 6,25 Cent/kWh; 8,95 Euro/Monat Grundpreis 20% Beimischung: 7,00 Cent/kWh; 8,95 Euro/Monat Grundpreis 100% Beimischung: 12,95 Cent/kWh; 8,95 Euro/Monat Grundpreis In diesen kompletten Gaslieferungsangeboten sind alle Kosten und Steuern enthalten. Natürlich setzt das Unternehmen auch bei Biogas auf die Förderung von Neuanlagen (0,25Cent/kWh). Durch die Aktivitäten der naturstrom-Gruppe wurden alleine im Jahre 2009 mehr als 65 Mio. kWh an Erneuerbaren Energien produziert und Investitionen von mehreren Millionen Euro in neue Anlagen ermöglicht. Die naturstrom-Gruppe ist somit in einer Vielzahl von Bereichen der Erneuerbaren Energien tätig und treibt zusammen mit ihren Kunden die Energiewende in Deutschland kontinuierlich voran.


Info: 18.09.2010

Vandalismus in Brakelsiek

Dass der Turm unserer E-58 öfter demoliert wird, das gehört schon fast zum Alltag in Brakelsiek. Der Vandalismus dort nimmt aber inzwischen andere Formen an. Nach dem Müllabladen vor einigen Wochen, wurde jetzt die Tür unserer Anlage eingetreten und demoliert. Wann das geschehen ist, können wir nicht genau feststellen. Deshalb macht eine Strafanzeige derzeit wenig Sinn. Allerdings nehmen wir gern Hinweise entgegen. Wer etwas in den letzten drei Wochen dort an der Anlage beobachtet hat, möchte sich doch bei uns melden. Kontaktdaten sind unter ,,Kontakt" oben auf dieser Homepage zu finden.
Wir haben inzwischen Enercon mit dem Austausch des demolierten Türteils beauftragt. Wir werden ebenfalls prüfen, ob sich eine Videoüberwachung an der Anlage sinnvoll einrichten lässt.


So sieht die Tür unserer E-58 aus.


Info: 18.07.2010

Betreiberverband

Über das Forum der Betreiber haben wir vor, im Herbst einen reinen Betreiberverband zu gründen. Erste Vorbereitungen sind bereits gelaufen. Wir wollen damit auf die Umorientierung des BWE in Richtung Stromversorger, Hersteller, Planer und Großbetreiber reargieren. Wir sehen im BWE keinerlei Interesse, sich um Alt-und Kleinbetreiber zu kümmern. Außer um deren Geldbörse. Wer Interesse hat, daran mitzuwirken, kann sich mal im Forum der Betreiber einklicken. Ansprechpartner sind Andreas Arens und Wolfgang Kiene. Oder einmal mal eine Mail schicken.


Info: 07.05.2010

Wichtige Versammlung

Die Geschäftsführung der Maka Windkraft möchte noch einmal an die Gesellschafterversammlung der Maka Fürstenau I am kommenden Montag erinnern. Augrund der Wichtigkeit der Themen sollten möglichst alle Gesellschafter persönlich erscheinen. Die Versammlung beginnt am Montag 12, Juli, um 19 Uhr im Restaurant Löseke in Brakel.


Info: 23.06.2010

IHK und EU-Recht

Die IHK ist sehr vielen Betreibern von Windkraftanlagen ein Dorn im Auge und ein Parasit im Portemonnaie. Über das deutsche Recht sind die Möglichkeiten, gegen die Zwangsmitgliedschaft vorzugehen, ziemlich ausgeschöpft. Deshalb hatten wir die Hoffnung, über das EU-Recht eine Möglichkeiten zu finden und haben das von einer namhaften Kanzlei prüfen lassen. Hier die Stellungnahme, die wir gern einem breiterem Publikum zur Verfügung stellen:
1. Deutsches Recht
Es gibt seit Jahren, bezeichnenderweise in den letzten 10 Jahren vermehrt, immer wieder Versuche, gegen die Zwangsmitgliedschaft bei der IHK vorzugehen. Die Zunahme in den letzten Jahren verwundert auf den ersten Blick, beruht die Zwangsmitgliedschaft doch auf einem Gesetz aus den 50iger Jahren, das die Bezeichnung „vorläufige Regelung“ im Gesetzestitel enthält.
Nach Ablauf von 50 Jahren drängt sich allerdings durchaus die Frage auf, ob und inwieweit das betagte Modell der Zwangsmitgliedschaft heute noch sinnvoll und erforderlich ist.
Obschon bis in dieses Jahr hinein immer wieder Entscheidungen zu finden sind, dürfte die Angelegenheit für das innerdeutsche Rechte spätestens seit dem Jahr 2001 für die nächsten Jahre abschließend geklärt sein: Seinerzeit entschied das Bundesverfassungsgericht, dass an seiner Rechtsprechung zur Zulässigkeit der Pflichtmitgliedschaft in der IHK festzuhalten sei (Beschluss vom 07.12.2001, 1 BvR 1806/98). Die Eingriffe in die Vereinigungsfreiheit aus Art. 9 Abs. 1 GG und die allgemeine Handlungsfreiheit aus Art. 2 Abs. 1 GG seien mit Blick auf das Wohl der Allgemeinheit und den ordnungspoltischen Zweck der IHK hinzunehmen. Bezugnehmend auf diese Entscheidung haben sich alle verwaltungsgerichtlichen Urteile zwischen 2001 und 2010 dieser Ansicht angeschlossen, beispielsweise das VG Düsseldorf, 26.09.2007, 20 K 4698/06; das VG Darmstadt, 07.11.2006, 9 E 793/05; VG Stuttgart, 12.07.2007, 4 K 3493/07; VG Gießen, 26.10.2005, 8 E 1697/05; VG Meiningen, Urteil vom 01.07.2009, 2 K 650/06.
Die vorgenannten Urteile betreffen nur einen Auszug der veröffentlichten Entscheidungen und erfassen sämtlich denkbare Fallgestaltungen. Man soll nie nie sagen. Ich halte es aber für im Grunde vollkommen ausgeschlossen, dass ein verwaltungsgerichtliches Verfahren mit der Argumentation zum Erfolg geführt werden kann, die Pflichtmitgliedschaft verstoße gegen Grundrechte aus dem Grundgesetz.

2. Europarecht
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, das Meinungsbild im Internet zu durchforsten. Das Maß und der Grad an Unwissenheit, das bei vermeintlichen Tipps zu Tage tritt, ist aber eher verwirrend, denn weiterhelfend. Ich habe mich deshalb an die europäischen Vertragstexte und die Judikatur des EuGH gehalten. Der EuGH hat sich wiederholt mit bestimmten Pflichtmitgliedschaftssystemen auseinandergesetzt, angefangen mit der Pflichtmitgliedschaft in der Tierärztekammer (EuGH, 22.09.1983, RS 271/82), der Pflicht zur Teilnahme an einem Einlagensicherungssystem (EuGH, 13.05.1997, RS C-233/94), in einem Betriebsrentenfonds (21.09.1999, RS C-67/96) bzw. Berufsrentenfonds (EuGH, 03.10.2000, RS C-58/98), in der Handwerkskammer (EuGH, 22.01.2002, RS C-218/00) ,bis hin zur Pflichtmitgliedschaft von Arbeitgebern in der Berufsgenossenschaft (EuGH, 05.03.2009, RS C-350/07).
Auch wenn die Interessenlagen bei einigen der vorgenannten Pflichtmitgliedschaften anders liegen als bei der IHK, ist den Entscheidungen doch immer die Überlegung gemein, dass Mitgliedsstaaten die Übertragung von Rechtssetzungsbefugnissen und (Selbst-)Verwaltungsaufgaben auf Selbstverwaltungskörperschaften übertragen dürfen, wenn dies im Allgemeininteresse notwendig ist („zwingende Gründe des Allgemeinwohls“). So streng sich der Begriff der zwingenden Gründe des Allgemeinwohls anhört, so überlässt der EuGH den Staaten doch eine gewisse Einschätzungsmöglichkeit und überprüft Verstöße relativ eng an den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit.
Für die Kammermitgliedschaft hat der EuGH bislang allerdings allein entschieden, dass die Kammer über den vorgenannten Voraussetzungen Rechtssetzungs- und Verwaltungskraft gegenüber den Mitglieder entfalten darf. Ob ein Mitglied aus der Zwangsmitgliedschaft ausscheren kann, ist bislang für andere Pflichtsysteme, aber noch nicht für das Kammersystem entschieden.
Ganz am Ende ist die Rechtsprechung des EuGH mit der Pflichtmitgliedschaft in der IHK also noch nicht. Trotzdem haben Verwaltungsgerichte in erster Instanz wiederholt eine Vorlage der Frage an den EuGH verweigert, weil sie einen Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht mit Blick auf diese Judikatur des EuGH nicht annehmen (vgl. VG Darmstadt, 07.11.2006, 9 E 793/05; VG Stuttgart, 12.07.2007, 4 K 3493/07; VG Gießen, 26.10.2005, 8 E 1697/05).
All diese Gerichte und die im Grunde einhellige rechtswissenschaftliche Literatur (vgl. Kirchberg, NJW 2009, 1313) argumentieren gleich: Selbst wenn man eine Beeinträchtigung der Niederlassungsfreiheit oder eine Beeinträchtigung der Dienstleistungsfreiheit annehmen wollte und so eine Rechtfertigung dieser Eingriffe benötigt, läge in der Aufgabenwahrnehmung der Kammern die Erfüllung legitimer öffentlicher Aufgaben, die sinnvollerweise im Wege mittelbarer Staatsverwaltung wahrgenommen werden und die die Pflichtmitglieder nicht nur nicht unverhältnismäßig belasten, sondern Ihnen auch die Chance zur Beteiligung und Mitwirkung an den staatlichen Entscheidungsprozessen eröffnen (BVerfG, NVwZ 2002, 335 (zur IHK); BVerfG, NJW 2005, 45 (zur Ländernotarkasse)).
So lange sich der EuGH selbst ausdrücklich dazu noch nicht geäußert hat, „ist die Tür noch nicht ganz zu“. Andererseits kann aus der Haltung des EuGH in anderen, vergleichbaren Fallkonstellationen, vor allen Dingen zu anderen staatlichen Pflichtmitgliedschaften im Grunde kaum etwas anderes erwartet werden, als dass der EuGH auch die Pflichtmitgliedschaft in der IHK unbeanstandet lässt.
Angesichts dieser nicht 100%igen, so doch überwiegenden Wahrscheinlichkeit für einen negativen Ausgang, rate ich von Rechtsbehelfen gegen Mitgliedsbeitragsbescheide ab. Das Verfahren sähe eine Klage in erster Instanz vor dem zuständigen Verwaltungsgericht vor. Es wäre nahezu auszuschließen, dass bereits hier ein Erfolg erzielt wird. Dann müsste die Zulassung der Berufung der beantragt werden, die aller Voraussicht ebenfalls erfolglos bleibt. Ebenfalls ist es nicht zu erwarten, dass eines der Gerichte eine Vorlage der Frage zum EuGH formuliert. Wie oben zitiert wurde, haben sich die Gerichte in der Vergangenheit hierfür nicht hergegeben. Ausschließen lässt sich das selbstverständlich nicht.
Ohne Vorlage der Frage an den EuGH durch das Gericht müsste eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht erhoben werden mit dem Argument, dass durch die mangelnde Vorlage an den EuGH der sog. gesetzliche Richter vorenthalten wurde, ein Verfahrensgrundrecht, das Ihnen zusteht. Denn Sie selbst können mit der Frage nicht unmittelbar zum EuGH. Einfach formuliert stellt das Unterlassen der Vorlage an den EuGH eine Grundrechtsverletzung dar, die das Bundesverfassungsgericht korrigiert, wenn eine Vorlagepflicht bestand. Dass das Bundesverfassungsgericht unseren Fall annimmt, muss man allein aus statistischen Gründen für unwahrscheinlich halten: Jährlich werden Verfassungsbeschwerden im Bereich von unter 5 % angenommen. Die Quote der erfolgreichen Verfassungsbeschwerden liegt noch sehr viel geringer. Lässt man die Statistik außer Acht, bleibt die Erfolgseinschätzung ebenso gering: Ich halte die Argumentation für überzeugend, wonach die Pflichtmitgliedschaft aus allgemeinen Interessen argumentierbar ist. Vermutlich sieht das BVerfG das ebenso. Sonst hätte es bereits 2001 den EuGH befragen können, als es sich zuletzt mit der Rechtmäßigkeit der Pflichtmitgliedschaft beschäftigt hat.


Info: 05.06.2010

Server läuft wieder

Unser Server für Fürstenau und Vörden läuft wieder. Nach Komponententausch und Generalüberholung können ab sofort wieder Daten abgeholt werden.


Info: 01.06.2010

Probleme mit dem Server

Wir haben derzeit Probleme mit unserem Server, der die Werte für die Anlagen in Marienmünster und Fürstenau liefert. Der Rechner muss überholt werden und steht in den nächsten Tagen nicht zur Verfügung.


Info: 15.05.2010

Belohnung für Hinweise

Am Standort Brakelsiek haben wir seit heute ein Müllprüblem. In dieser Nacht- oder am frühen Morgen entsorgte ein umweltbewusster Zeitgenosse die Überreste seines Wohnzimmers und seiner Terasse bei uns auf dem Mühlen-Vorplatz. Unser Verpächter meldete uns den Zustand. Wir erstatteten heute Vormittag Strafanzeige bei der Polizei Blomberg. Gleichzeitig setzen wir eine Belohnung von 50 Euro aus, für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen. Auffällig, dass unter dem Sperrmüll noch ein BVB-Fankissen zu finden war. Hinweise nehmen wir gern unter 05272-39819 oder per E-Mail: verwaltung@makawind.de entgegen.


Der Haufen Müll vor unserer Anlage. Wer kennt diese Sachen und weiß, wem sie gehörten?


Info: 11.05.2010

Schwächstes Windjahr

Die Auswertung der deutschen Winddaten durch die Ingenieurwerkstatt für Energietechnik (IWET) bestätigt die schwachen Erträge unserer Projekte. In einem Indexwert von bundesdweit durchschnittlich nur 82 Prozent haben wir das windschwächste Jahr des abgelaufenen Jahrzehnts erlebt. Über die insgesamt 25 einzelnen Index-Regionen zieht sich die Spannweite von 89 Prozent an der holsteinischen Ostseeküste bis lediglich 76 Prozent im östlichen Niedersachsen. (Quelle: Windbrief Südwestfalen)


Info: 01.04.2010

Alternativen zu EON: LichtBlick AG

Wir setzen unsere kurze Serie mit der Vorstellung der vier unabhängigen Ökostromanbieter Deutschlands fort. Diesmal bieten wir die Informationen, die uns die LichtBlick AG in Hamburg zur Verfügung stellte:
LichtBlick ist der größte unabhängige Anbieter von Strom aus Erneuerbaren Energien. Über 500.000 Kunden haben für uns und eine ökologische Stromversorgung durch uns entschieden. Denn Ökostrom von LichtBlick ist Strom aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien. Dies kontrolliert und zertifiziert uns jährlich der TÜV. Das unabhängige ok-power- Label garantiert zudem, dass LichtBlick den Bau neuer Öko-Kraftwerke fördert.
LichtBlick investiert auch darüber hinaus in die Energiewende und den Klimaschutz. So stellen wir für jeden Privatkunden und Versorgungsmonat einen Quadratmeter Regenwald unter Schutz. Außerdem realisieren wir umweltfreundliche Kraftwerksneubauten. Insgesamt haben LichtBlick und die Muttergesellschaft Turina bisher über 90 Millionen Euro für innovative Energieprojekte aufgewendet. LichtBlick wurde im letzten Jahr gleich mehrmals für seine Kundenorientierung ausgezeichnet. Die Universität St. Gallen und das Handelsblatt kürten LichtBlick gleich zweimal in Folge zu Deutschlands kundenorientiertester Energieversorger.
Und auch Kundenmonitor Deutschland zeichnete LichtBlick als kundenfreundlichstes Energieunternehmen aus.
Unser Angebot für Windkraftbetreiber In der Belieferung von Windparks mit Bezugsstrom ist LichtBlick bereits seit Jahren Marktführer. Wir versorgen deutschlandweit über 4.000 Windkraftanlagen mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Das Vertrauen zahlreicher Windparkbetreiber hat gute Gründe:
Wir betreuen Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen, bieten Ihnen einen reibungslosen Ablauf aller Prozesse, eine hohe Servicequalität sowie langjährige Erfahrungen im Markt.
Transparent und nachvollziehbar Statt eines Pauschalangebots, erhalten Sie ein übersichtliches und transparentes Bezugsstromangebot. Egal ob Einzelanlage oder diverse gebündelte Anlagen, Sie behalten den Überblick! Erleben Sie höchste Transparenz und Nachvollziehbarkeit, da wir uns hierbei direkt an Ihren Vorortbedingungen orientieren und sie jede Kostenkomponente 1:1 nachvollziehen können. Gleichzeitig bieten wir Ihnen eine langfristige Preissicherheit, denn Ihren Energiepreis garantieren wir Ihnen bis Ende 2014. Optimieren Sie so Ihre Kostenplanung.
Kompetent und innovativIm Unternehmen LichtBlick sind Kundenmanagement und IT- Abteilung eng miteinander verzahnt. So wird beispielsweise die für die komplexen Versorgerwechselprozesse notwendige Software von der hausinternen IT-Abteilung im direkten Austausch mit dem Kundenmanagement erstellt. So können wir Ihnen gewährleisten, dass der Versorgerwechsel aller Standorte sowie die Aufnahme neuer Zähler jederzeit schnell und reibungslos ablaufen. LichtBlick gestaltet mit Ihnen gemeinsam die Zukunft der Energie. Denn durch die hohe Nachfrage nach Ökostrom und klimafreundlichem Gas von mehr als einer halben Million Kunden regen wir den Ausbau Erneuerbarer Energien stark an. Außerdem und ganz besonders ist LichtBlick einer der Innovationsmotoren im deutschen Energiemarkt. Seit 2009 haben wir eine weltweit exklusive Energie-Partnerschaft mit VW. Gemeinsam wurde ein Produkt entwickelt, dass den Ausbau der erneuerbaren Energien optimal ergänzt: das ZuhauseKraftwerk.
Die Idee: Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien ist schwankend. Für eine sichere Versorgung sollte daher die erneuerbare mit intelligenter Energie ergänzt werden. Das ZuhauseKraftwerk produziert diesen ergänzenden Strom, den LichtBlick intelligent steuert und insbesondere dann, wenn die Nachfrage hoch ist bzw. der Wind gerade nicht weht, ins öffentliche Netz speist. Engagiert für Ihre Interessen und Bedürfnisse Wir setzen uns seit der Unternehmensgründung für einen fairen Markt ein. Erst kürzlich hat LichtBlick zusammen mit dem BNE (Bund neuer Energieanbieter) ein Missbrauchsverfahren bei der Netzagentur beantragt. Der Grund: durch die Aufteilung des deutschen Strommarkts in vier Regelzonen werden jährlich unnötige Kosten in Höhe von mehreren hundert Mill. Euro produziert, die die Netznutzer tragen müssen. Wir bewegen den Markt sein Sie dabei!
Mehr Informationen und Kontakt zu LichtBlick finden Sie unter: www.lichtblick.de oder unter: 040 / 63 60 - 14 22. Gerne können Sie sich bei uns ein unverbindliches Bezugsstromangebot unter folgendem link anfordern:http://www.lichtblick.de/h/erzeugungsanlagen_54.php.

Das Unternehmen
Info: 19.03.2010

Der Netzbetreiber darf (fast) alles

Die Maka Service GmbH hat gegen die EON geklagt. Grund dafür war die Abschaltung einer Maka-Zuleitung zum Umspannwerk Marienmünster- allerdings auf öffentlichem Grund und Boden. Rund 5000 Euro wollte die Maka erstattet haben. Genau das Geld, das die Abschaltung an Verlust eingebracht hat.
Der Maka reichten die unzähligen Abschaltungen und Leistungsreduzierungen durch die EON und wollte eine grundsätzliche gerichtliche Beurteilung der Situation.Die Maka hat mit Pauken und Trompeten verloren.
Besser gesagt: Sie hat die Klage zurückgezogen, nachdem sich der Vorsitzende Richter am Landgericht in Bayreuth in knapp halbstündigen Ausführungen zu den Rechten des Netzbetreibers Stellung bezogen hatte.Fazit: Der Netzbetreiber darf (fast) alles.
Dabei spielt es laut Landgericht Bayreuth überhaupt keine Rolle, ob der örtliche Netzbetreiber verantwortlich ist oder das übergeordnete Unternehmen. Wer irgendwo etwas an seinem Netz machen will, darf das nach Gutdünken tun. Dabei legte das Landgericht Bayreuth den Begriff ,,betriebsnotwendig" , der all diese Arbeiten ohne Schadensausgleich erlaubt, sehr weit aus. Betriebsnotwendig muss nicht unbedingt sinnvoll,kostengünstig oder gar wirtschaftlich sinnvoll sein.Was betriebsnotwendig heißt, bestimmt der Netzbetreiber. Und das darf nur nicht böswillig oder bewusst geschäftsschädigend für den Stromlieferanten sein (der Maka also).
Dass eine Abschaltung das ist, muss allerdings im Ernstfall nicht einmal der Netzbetreiber beweisen, sondern der Stromlieferant.Und der sollte seine Beweise nach den jetztigen Erfahrungen niet-und nagelfest in der Tasche haben. Wie er das schaffen kann, ist allerdings ein Geheimnis. Die EON darf also weiterhin bei Sturm abschalten, wenn sie es für betriebsnotwendig und erforderlich hält. Belege für diese Behauptung muss sie nicht liefern. Gleiches Recht für alle halt.


Geschäftsführer vor Sitzungssaal des Landgerichtes Bayreuth. Das Ambiente ließ nichts Gutes erahnen


Info: 14.03.2010

Greenpeace Energy als Alternative

Wie angekündigt wollen wir unseren Homepagebesuchern die vier unabhängigen Naturstromanbieter Deutschlandes vorstellen. Es folgt jetzt die Nummer zwei, die uns Informationen mailte. Greenpeace Energy. Greenpeace Energy stellte uns folgendes Material zur Verfügung:
Ehrlicher Strom von Greenpeace Energy.
Das Unternehmen
Greenpeace Energy ist einer der größten bundesweiten, unabhängigen Ökostromanbieter in Deutschland.
Das Unternehmen
versorgt inzwischen 95.000 Kunden, darunter 6.000 Geschäftskunden, mit sauberem Strom. Organisiert ist Greenpeace Energy als Genossenschaft mit gut 18.000 Mitgliedern. Deren Einlagen sorgen für eine solide Eigenkapitalbasis, die den Ökostromanbieter unabhängig von Banken und Großanteilseignern macht. Die Genossenschaftsmitglieder sind nicht nur die Firmeninhaber, sondern gleichzeitig auch Kunden, was für gleichgerichtete Interessen sorgt:
an einer ökologisch ausgerichteten Geschäftspolitik,die nicht auf Profitmaximierung setzt
an fairen und stabilen Preisen
an ehrlichem Strom, der tatsächlichen Nutzen für die Umwelt bringt.
Der Strom
Ökostrom von Greenpeace Energy stammt zu 100 Prozent aus umweltfreundlichen Kraftwerken, die erneuerbare Energien nutzen. Alle Kunden werden nach dem glaubwürdigsten Verfahren, der „zeitgleichen Einspeisung“ versorgt. Das bedeutet, dass die Kunden entsprechend der Verbrauchsprognose viertelstundengenau mit echtem Ökostrom versorgt werden. Dies gilt auch für die Spitzenverbrauchszeiten des Tages. Ein Greenwashing von Normalstrom mit zugekauften Zertifikaten, wie beispielsweise RECS-Zertifikaten, schließt Greenpeace Energy kategorisch aus. Weiteren Nutzen für die Umwelt bringt die Neubauverpflichtung von Greenpeace Energy. Jeder Neukunde wird nach maximal fünf Jahren vollständig aus sauberen Kraftwerken versorgt, die nicht älter als fünf Jahre alt sein dürfen. Zudem baut Greenpeace Energy über die Tochter Planet energy solche Anlagen auch selbst. Neun Öko-Kraftwerke mit zusammen rund 42 Megawatt Leistung sind in Betrieb oder Planung. So bringen unsere Kunden aktiv die Energiewende voran, schonen knappe Ressourcen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.Auf der Website www.greenpeace-energy.de sind sämtliche Lieferantenkraftwerke aufgeführt, und die Zusammensetzung des Strompreises wird aufgeschlüsselt – eine in der Branche außergewöhnliche Transparenz.
Die Geschichte
Die Liberalisierung des Strommarktes zum Ende der neunziger Jahre schuf die neue Möglichkeit, Kunden mit Ökostrom zu versorgen. Die Umweltorganisation Greenpeace e.V. entwickelte Kriterien, was sauberen Strom auszeichnen muss, und sammelte in der „Aktion Stromwechsel“ die Namen von Leuten, die am Bezug des sauberen Stroms interessiert sind. Eine Ausschreibung zeigt jedoch, dass keines der neuen Unternehmen am liberalisierten Markt Ökostrom liefern konnte, der solch strengen Kriterien genügt. Darauf beschloss Greenpeace, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und gründete die Genossenschaft Greenpeace Energy, ein rechtlich und finanziell von der Umweltorganisation eigenständiges Unternehmen. Die Vision Ziel von Greenpeace Energy ist die Energiewende – eine Stromversorgung vollständig aus sauberen Kraftwerken, ohne Kohle- und Atom. Deshalb handelt Greenpeace Energy nicht nur mit Ökostrom, sondern baut auch saubere Kraftwerke. So entsteht langfristig ein eigener Kraftwerkspark, aus denen die Kunden direkt mit Ökostrom versorgt werden.
Der Strompreis
Ehrlichen Strom von Greenpeace Energy gibt es bundesweit im Privatkundentarif zum fairen Preis von 23,6 Cent je Kilowattstunde bei einer Grundgebühr von 8,90 Euro. Diesen Preis garantieren wir bis mindestens 31.12.2010. Wer sich darüber hinaus engagieren möchte, kann Genossenschaftsmitglied werden; der Mindestanteil liegt bei 55 Euro.Weitere Informationen unter www.greenpeace-energy.de oder Tel: 040 / 808 110-600


Info: 02.03.2010

Naturstrom AG als Alternative

Wie angekündigt wollen wir unseren Homepagebesuchern die vier unabhängigen Naturstromanbieter Deutschlandes vorstellen. Alle vier haben wir angemailt, nur zwei haben bisher geantwortet. Wir beginnen deshalb mit der Naturstrom AG. Deshalb weil die auch den Strom von uns abkaufen würde, wenn wir aus der EEG-Vergütung fallen. Die Naturstrom AG stellte uns folgendes Material zur Verfügung:
Naturstrom ist einer der führenden unabhängigen Anbieter von Strom aus Erneuerbaren Energien. Seit Beginn der Strommarkt-Liberalisierung bundesweit aktiv, vertrauen uns mittlerweile fast 50.000 Kunden, darunter über 5.000 Gewerbekunden mit etwa 400 Abnahmestellen Windkraftbezugsstrom.
Unser Angebot beinhaltet eine 100 % umweltfreundliche Strombelieferung und trägt zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bei. So hat naturstrom durch Förderung und Investition bereits den Neubau von ca. 160 neuen Solar-, Wasser-, Wind- und Biomasseanlagen bewirkt.
Alle Details dazu können Sie im Internet unter www.naturstrom.de einsehen. Aufgrund des hohen Umweltnutzens ist naturstrom vom Grüner Strom Label e.V., der unter anderem von den beiden größten deutschen Umweltverbänden Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V. und Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. getragen wird, ausgezeichnet. Auch der TÜV Nord hat unser Angebot zertifiziert.
Aber nicht nur die Qualität des Stromes, auch die Qualität der Kundenbetreuung ist uns sehr wichtig, wie der aktuellen Test der Stiftung Warentest belegt, aus dem wir als Kundenservice-Testsieger hervorgegangen sind.
Im Bereich der Direktvermarktung aus EEG-Anlagen sind wir Vorreiter gewesen. Wir betreiben dieses Vermarktungskonzept konsequent bereits seit dem Jahr 2007. Wir von naturstrom fördern die Erneuerbaren Energien schon seit unserer Firmengründung vor 10 Jahren und als führender Bezugsstromlieferant für über 1500 Windkraftanlagen haben wir einen engen Kontakt zur Windkraftbrache.
Unsere Kunden sind bereit für Strom aus umweltfreundlichen Quellen einen gewissen Aufpreis zu bezahlen, den wir auch im Stromeinkauf an die Erzeuger weitergeben können. Außerdem möchten wir unseren Strom von unabhängigen, mittelständischen Unternehmen aus Deutschland beziehen und nicht wie sonst üblich aus dem Ausland.
Deshalb bieten wir den Erzeugern für diesen Strom eine höhere Vergütung an als die EEG-Vergütung: Statt 6,19 Cent/kWh erstattet naturstrom 6,7 Cent/kWh.

Unterlagen Naturstrom AG
Info: 01.03.2010

Bilanz der Sturmnacht

Die Nacht war verständlicherweise unruhig. Allerdings: Nichts ist in die Brüche gegangen. An unseren Enercon-Standorten Dahl, Hänge und Rott gab es nicht einmal einen kurzen Ausfall. Am Vestas-Standort in Großenbreden reichten drei, vier Fernresets, um die Anlagen wieder aufzustarten, die bei Windböen um die 28 Meter ausgestiegen waren. Am Gamesa-Standort Fürstenau allerdings war der Parkwart bis tief in die Nacht damit ausgelastet, die ausgestiegenen Maschinen wieder aufzustarten. Unter dem Strich haben wir dort die Ausfälle so gering wie möglich gehalten. Wichtig war halt, dass es keine Schäden gab.


Info: 24.02.2010

Vorstellung von Ökostromanbietern

In den nächsten Tagen werden wir auf unserer Homepage die vier unabhängigen Ökostromanbieter mehr oder weniger groß vorstellen. Jedenfalls wird es Zahlen, Fakten und natürlich Ansprechpartner und Homepage-Links geben. Vielleicht ein Anreiz, auch ganz privat auf grünen Strom umzusteigen.


Info: 25.01.2010

Mittelspannungsschalter zu verkaufen

Die EON hat vor geraumer Zeit ihr 30 KV-Netz unter die Erde gebracht. Wir haben daher einen Mittelspannungsschalter übrig, den wir nicht auf den Schrott werfen wollten, weil er gerade mal fünf Jahre alt ist. Wer hat Interesse an dem 30 KV-Ding? Mail an uns. Oder per Telefon. Abgeholt werden muss allerdings selbst.





Info: 14.01.2010

EON macht was sie will

Der Stromversorger EON lässt weiterhin keine Gelegenheit aus, die Lieferanten konzernfremden Stroms zu geißeln. Fernab jeglicher vertraglicher Vereinbarungen heißt es kurzfristig, dass ab sofort nur noch ab dem 15. eines Monats die Zahlungen für den gelieferten Strom erfolgen kann. Bisher hatten die Betreiber spätestens zwischen dem 11. und 13. eines Monats das Geld auf dem Konto. Was ab dem 15. eines Monats heißt, ließ EON ebenfalls offen. So arbeitet der Konzern noch tagelag mit Millionen, die eigentlich den Lieferanten gehörten. Eine vernünftige Begründung gab man in Paderborn nicht. Für die Betreiber heißt das: Stichtage für Abbuchungen und Zahlungen sind alle hinfällig und müssen teilweise aufwendig umgestrickt werden. Fakt ist, dass die Daten der gelieferten Menge bereits am 1. eines Monats bei EON elektronisch verarbeitbar vorliegen und die Abrechnungen auf knopfdruck erfolgen könnten. Wir haben EON-Westfalen-Weser angeschrieben und Widerspruch gegen die neue Regelung eingelegt. Sollte EON allerdings dabei bleiben, werden wir den Stromanbieter für den Bezugstrom unserer Anlagen wechseln müssen. Wenn das alle betroffenen Betreiber täten, würde auch EON-Westfalen-Weser etwas davon spüren. Partnerschaft, lieber Stromriese sieht anders aus. Vielleicht ziehen unsere Betreiber-Partner an einem Strang. Infos zu einem Ökostrom-Anbieter können über unser Forum der Betreiber bezogen werden. Dort gibt es inzwischen für Forum-Mitglieder Sondertarife.